Trainerausbildung 2018 abgeschlossen – der BVR darf viele neue Trainer begrüßen!

Am 16. Dezember konnten alle zur Abschlussprüfung angetretenen Trainer/innen die Ausbildung erfolgreich beenden und dürfen sich nun C-Trainer/in Breitensport bzw. Leistungssport nennen.

Der BVR gratuliert sehr herzlich und freut sich auf den Trainerzuwachs in unserem Landesverband.

Nachfolgend befinden sich zwei Berichte, welche die diesjährige Ausbildung aus Teilnehmersicht beschreiben.

Roman Birkholz

Referatsleiter für Lehre und Ausbildung

 

Die Trainerausbildung aus meiner Sichtweise gesehen

Seit mehr als drei Jahren helfe ich im Kinder- und Jugendtraining. Es wurde jemand gebraucht, ich habe geholfen und es hat mir einen Riesenspass gemacht. Zu dieser Zeit habe ich noch in einer Mannschaft gespielt und war noch recht mobil.

Nach und nach hat sich das ganze Training verselbstständigt und ich habe mir immer mehr zugetraut. Den Kindern und Jugendlichen hat es scheinbar gefallen. Ich selber wollte mehr können und da ich nie Training oder Spielanleitung hatte, habe ich nach den Möglichkeiten einer entsprechenden Ausbildung gefragt und diese auch gefunden.

Im letzten Jahr hatten sich leider nicht genügend Teilnehmer für eine Trainerausbildung gemeldet und es wurde nur die  Ausbildung zum Trainerassistenten angeboten. Diesen Lehrgang habe ich ganz gut hinbekommen. Dabei habe ich schon viel gelernt, was sich im Training auch bemerkbar machte.

Mein “Mehr Wollen” war aber noch nicht zufrieden. In einem Gespräch mit Roman Birkholz habe ich mir die Bestätigung geholt, dass er mir auch den Trainerschein zutraut und so hatte ich die Courage mich in diesem Jahr zum Trainerlehrgang anzumelden.

In diesem Lehrgang sind viele Kader-Spieler, die schon öfter geschult wurden und bei denen es Freude macht ihnen zuzusehen. Da kann ich körperlich nicht mehr mithalten. Das ist nun mal so wenn man älter ist! Zum Glück gab es auch welche, die auf meinem Level spielen. Wir haben unser Spiel und unsere Technik verbessern können und dabei für das Trainieren Anderer gelernt.

Mein Eindruck, dass mein Können nicht ausreicht, verflog sofort wenn es um menschliche Fragen ging. Wir haben ja nicht nur Schlag- und Lauftechniken geübt, um nur einige der praktischen Teile zu nennen, sondern auch Fragen der Menschenführung besprochen. 

Bei Themen wie Konfliktbewältigung, Vorbildfunktion und Verantwortung eines Trainers habe ich mich sicher gefühlt und gerne lebhaft mitgemacht. Wenn ich heute einige unserer Lehrgangsteilnehmer auf den Jugendturnieren treffe stelle ich mit Freude fest wie viele begeisterte Badmintonspieler als Betreuer der Kinder und Jugend es gibt und die ich jetzt kenne.

Durch den Lehrgang habe ich einen besseren Blick für das Spiel bekommen und kann dadurch viel besser Hilfestellung geben. Gerne möchte ich zu der physischen und psychischen  Belastbarkeit der Kinder und Jugendlichen noch mehr wissen. Wie kann man sie als Person stark machen und motivieren ohne sie zu überfordern? Der Spaß und die Freude an unserem Sport muss bleiben!

In diesem heißen Sommer war Roman als Lehrgangsleiter, Sportler und Mensch immer ansprechbar und zu machbaren Kompromissen bereit  wenn dies für alle von Vorteil war. Wir haben z.B. manchmal die Mittagspause gekürzt damit wir dafür früher nach Hause konnten. Dafür bedanke ich mich bei ihm und seinen Helfern ganz herzlich.

Uns allen wünsche ich, dass wir in der Lage sind uns auch über die kleinen Erfolge unserer Kinder und Jugendlichen zu freuen. Irgendwann werden diese dann vielleicht  stolz sagen: “Bei dem / bei der habe ich Badminton spielen gelernt!”

Mir hat der Lehrgang Spaß gemacht und ich fand vieles sehr gut. Und was gut ist kann man nur weiter empfehlen, oder?

Marlies Nilges

 

Bericht Trainerausbildung 2018

Die diesjährige Trainerausbildung im Badmintonverband Rheinland absolvierten 24 Teilnehmer (21 C-Trainer und 2 Assistenz-Trainer).

Über ein dreiviertel Jahr lernten wir alles Wichtige rund um das Trainer-Dasein.
Die Ausbildung begann am 17.03.und endete mit dem Prüfungswochenende am 16.12. Die großen Zeitspannen zwischen den einzelnen Wochenenden konnten bestens für die Verbesserung eigener Techniken sowie für das direkte Anwenden erlernter Kenntnisse genutzt werden.

Die Einheiten der Ausbildung starteten in Kooperation mit dem Badmintonverband Rheinhessen-Pfalz, wo der Schwerpunkt auf dem Bereich Miniton lag. Es folgte die Zwischenprüfung, die als gute Orientierung für die spätere Lehrprobe galt. Weiterlaufende Einheiten waren vom Grundlagentraining und vom Umgang mit verschiedenen Trainingsgruppen geprägt.

Dabei gelang den Referenten stets ein guter Spagat zwischen theoretischen und praktischen Einheiten. So wurden z. B. die Themen, wie Ernährung und Sportverletzungen nicht nacheinander vorgestellt, sondern von Vertiefungen im Bereich Schlag- und Lauftechniken unterbrochen. Auch Theorieblöcke wussten die Ausbilder durch kleine Spiele bezüglich des Themas abwechslungsreich zu gestalten. Das Leistungssportwochenende zeigte wiederholt die Bereitschaft der Teilnehmer auch selbst in die Rolle des Übenden/Schülers zu schlüpfen und mit Engagement und Motivation die Übungen auszuführen.

Ein großes Dankeschön geht an die Referenten Mark Baumann, Luana Marino, Christian Stern, Stefan Bienewald, Franziska Birkholz und Roman Birkholz, die stets mit Eifer bei der Sache waren und die angehenden Trainer mit Spaß und Motivation angeleitet und begleitet haben! Sie wussten als gutes Beispiel voranzugehen und standen den Teilnehmern unterstützend bei.

Am Ende lässt sich sagen: Es war eine rundum gelungene Trainerausbildung!

Kathrin Forster

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