Übungsleiterhelferausbildung in Mayen

Vom 27.-30. April 2019 fand in Mayen die Übungsleiterhelferausbildung der Sportjugend Rheinland mit dem Schwerpunkt Badminton statt.

Erstmals kooperierte dabei die Sportjugend mit einem Sportverband um die allgemeine Ausbildung spezifischer zu gestalten. Insgesamt 17 Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren nutzten diese Chance um erste Einblicke in die Organisation und die Aufgaben innerhalb eines Vereins zu gewinnen. Dazu wurden die ersten beiden Tage von Albina Daitche, einer Referentin der Sportjugend, sehr sportartunabhängig gestaltet. Dabei lernten die Jugendlichen neben der Struktur von Vereinen auch Rechtsfragen und Erlebnislandschaften kennen. Am zweiten Tag wurden außerdem Grundlagen in Erster-Hilfe vermittelt und der Abend wurde mit abwechslungsreichen Spielen von den Teilnehmern selber gestaltet.

Die letzten beiden Tage widmeten sich dann speziell dem Badminton. Für den BVR war Michael Nonn als Referent anwesend und der Fokus wurde dabei auf die Trainingsgestaltung gelegt. Es sollte die Jugendliche darauf vorbereiten kleine Trainertätigkeiten als Helfer des Haupttrainers zu übernehmen und das Interesse an der Trainerlaufbahn für die Zukunft zu verstärken. Dazu wurde den Jugendlichen ein Leitfaden für den Aufbau und die Planung einer Trainingsstunde an die Hand gegeben und außerdem wurden viele Basistechniken und ihre Vermittlung behandelt. Dabei störte es auch kaum, dass die Gruppe sehr inhomogen war. Konkret gab es einige Kaderspieler unter den Teilnehmern, aber es gab auch Jugendliche, welche das erste Mal einen Schläger in der Hand hielten. Diese zeigten trotzdem großes Interesse und die erfahreneren Badmintonspieler konnten direkt die Chance nutzen und als Trainer den „Neulingen“ die Techniken erklären. Bei den Aufwärm- oder Abschlussspielen wurde dann viel Wert darauf gelegt, dass man auch bei inhomogenen Gruppen viele Möglichkeiten der Gestaltung hat. Zum Abschluss durften die Jugendlichen am Vormittag des letzten Tages in Kleingruppen einen Teil einer Trainingsstunde, welche am letzten Abend geplant wurde, mit den anderen durchführen.

Abschließend gab es seitens der Jugendlichen viel positives Feedback für diese Ausbildung und sie wurde von allen als lehrreich wahrgenommen, obwohl der Spaß nicht zu kurz kam. Aber auch im Hinblick auf die Fähigkeiten der Teilnehmer konnte man sehr zufrieden sein. Es hat sich gezeigt, dass die Jugendlichen trotz des jungen Alters schon sehr gut Trainingsteile übernehmen und Techniken vermitteln können, was natürlich im Anschluss an diese Veranstaltung auch weiter in den Vereinen gefördert werden sollte.

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